Kriegsbilder bei Social Media 

JUUUPORT e.V. unterst├╝tzt Jugendliche
im Umgang mit Gewaltszenen, Angst und Fake News zum Krieg in der Ukraine

Hannover, 08.03.2022. Die bedrohliche Situation in der Ukraine besch├Ąftigt aktuell Menschen auf der ganzen Welt. In den sozialen Medien verbreiten sich dramatische Bilder, Gewaltszenen und gef├Ąhrliche Fake News. Vor allem junge Menschen sind durch die Berichterstattung schnell verunsichert und ├╝berfordert. Der Verein JUUUPORT e.V. ÔÇô mit seinen beiden Projekten JUUUPORT und jugend.support ÔÇô bietet Jugendlichen Hilfe und Unterst├╝tzung in der aktuellen Situation.

Konfrontation mit Gewalt und Angst

Der Ukraine-Konflikt beherrscht nicht nur die gro├čen Nachrichtenportale und News-Apps, sondern steht auch auf jeder Social-Media-Plattform und in vielen privaten (Gruppen-) Chats im Zentrum. F├╝r junge Menschen ist es aktuell fast unm├Âglich, im Online-Alltag einen Bogen um dieses Thema zu machen. Das eigene Handy katapultiert junge Nutzer:innen mitten in die dramatische Situation in Osteuropa. Durch Livestreams bei TikTok, Twitch & Co. werden sie mit pers├Ânlichen Schicksalen und angsteinfl├Â├čenden Szenen konfrontiert. Auch Falschmeldungen und Propaganda-Inhalte werden aktuell verst├Ąrkt ├╝ber soziale Netzwerke verbreitet.

Umso wichtiger ist es, junge Menschen vor unangemessenen Inhalten und Desinformation zu sch├╝tzen und ihnen Handlungskompetenzen f├╝r einen bewussten Medienkonsum zu vermitteln. Das Peer-to-Peer-Projekt JUUUPORT, das von der Nieders├Ąchsischen Landesmedienanstalt initiiert wurde, und die Rat- und Hilfeplattform jugend.support, ein vom Bundesfamilienministerium gef├Ârdertes Projekt, unterst├╝tzen Jugendliche mit verschiedenen Aufkl├Ąrungs- und Beratungsangeboten zu diesem aktuellen Thema.

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Desinformation und Verunsicherung ÔÇô
Hilfe f├╝r Jugendliche
 
Auf JUUUPORT.de berichtet Scout-Mentor Stephan im Interview von seiner Sicht auf die aktuelle Lage. Er gibt anderen jungen Leuten Tipps f├╝r einen bewussten Medienkonsum und stellt Ideen vor, was jede:r Einzelne von uns tun kann, um aus der Ferne zu helfen: ÔÇ×Ich habe angefangen, meinen Medienkonsum anzuschauen und mir sowieso schon ein Zeitlimit f├╝r Social-Media eingerichtet. Au├čerdem lese ich grunds├Ątzlich keine Nachrichten mehr vor dem Schlafengehen, sondern eher nachmittags. Denn wenn man schon m├╝de oder vielleicht auch nicht gut drauf ist, ziehen einen negative Nachrichten noch mehr runter.ÔÇť, so der 20-j├Ąhrige Scout-Mentor.

Im Fake News Ratgeber von JUUUPORT finden Jugendliche und p├Ądagogische Fachkr├Ąfte zudem wichtige Informationen ├╝ber die Wirkung und Entlarvung von Falschmeldungen im Netz.

Jugendliche k├Ânnen sich mit ihren Fragen zu Fake News, der Nachrichtenflut oder pers├Ânlichen ├ängsten jederzeit an die JUUUPORT-Scouts wenden. ÔÇ×Die JUUUPORT-Scouts begegnen den Ratsuchenden auf Augenh├Âhe. Die Online-Berater:innen kennen die Plattformen sowie die damit verbundenen Gefahren und Probleme aus ihrem eigenen AlltagÔÇť, so Carolin Bollmeier, medienp├Ądagogische Projektmanagerin von JUUUPORT. Die Online-Beratung per Kontaktformular oder WhatsApp ist vertraulich und kostenlos. Aktuell bieten die JUUUPORT-Scouts jeden Freitag von 18 bis 20 Uhr einen Live-Chat zum Krieg in der Ukraine an.

Auf der Rat- und Hilfeplattform jugend.support ist ein neuer Blogartikel erschienen: Krieg in der Ukraine ÔÇô wie gehe ich damit um? Hier finden Kinder ab 10 Jahren und Jugendliche Tipps und Infos, wie man sich von der Nachrichtenflut und Doomscrolling abgrenzen und Falschmeldungen im Netz schnell entlarven kann. Auf den Hilfeseiten Darstellung von Gewalt und Fake News hat jugend.support Hinweise zum Ukraine-Konflikt erg├Ąnzt. Auch bei Instagram gibt die Rat- und Hilfeplattform Jugendlichen in Infoposts und Reels entsprechende Handlungstipps zur aktuellen Situation. Als erste Anlaufstelle vermittelt jugend.support au├čerdem den Kontakt zu etablierten Beratungsstellen, an die sich junge Menschen bei Problemen und Sorgen zu diesem Thema wenden k├Ânnen.

JUUUPORT ist eine bundesweite Online-Beratungs- und Aufkl├Ąrungsplattform f├╝r junge Menschen, die Probleme im Netz haben. Ehrenamtlich engagierte Jugendliche und junge Erwachsene aus ganz Deutschland, die JUUUPORT-Scouts, beraten Gleichaltrige bei Online-Problemen wie Cybermobbing, Stress in sozialen Medien, Online-Abzocke und Datenklau und kl├Ąren zu diesen Themen Sch├╝ler*innen in Online-Kampagnen und -Seminaren auf.
Das Projekt wurde von der Nieders├Ąchsischen Landesmedienanstalt (NLM) initiiert. Getragen wird es vom JUUUPORT e.V., dem neben der NLM f├╝nf weitere Landesmedienanstalten angeh├Âren: Bremische Landesmedienanstalt, Landesanstalt f├╝r Kommunikation Baden-W├╝rttemberg, Landesanstalt f├╝r Medien Nordrhein-Westfalen, Medienanstalt Rheinland-Pfalz, Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern.

Lennart Hesse-S├Ârnsen, lennart.soernsen@juuuport.de, 0151 28729757

 
Die Rat- und Hilfeplattform jugend.support unterst├╝tzt junge Menschen bei Stress im Netz. Hier finden Kinder ab 10 Jahren und Jugendliche Tipps zur Selbsthilfe sowie anerkannte Beratungs- und Meldestellen aus ganz Deutschland. Das Projekt wird vom Bundesministerium f├╝r Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen der Initiative ÔÇ×Gutes Aufwachsen mit MedienÔÇť gef├Ârdert und von JUUUPORT e.V. koordiniert und weiterentwickelt.
 
Saskia Eilers, saskia.eilers@juuuport.de, 0152 52197261

JUUUPORT e.V.  ist ein gemeinn├╝tziger Verein, der jungen Menschen bei Problemen im Netz hilft und sich f├╝r einen respektvollen Umgang in der Onlinekommunikation einsetzt. Der Verein unterst├╝tzt die bundesweite Online-Beratungsplattform JUUUPORT, auf der sich junge Menschen gegenseitig beraten, wenn sie Probleme im Internet haben, z. B. gemobbt oder abgezockt wurden. Auch die Rat- und Hilfeplattform jugend.support wird vom Verein getragen. Hier finden Kinder und Jugendliche Tipps zur Selbsthilfe bei Stress im Netz sowie eine ├ťbersicht anerkannter Beratungs- und Meldestellen in Deutschland. 

 
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Ansprechpartner:

Lennart Hesse-S├Ârnsen

JUUUPORT e.V.
Landschaftstra├če 7
30159 Hannover

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